Quendelsuppe nach Hildegard von Bingen
Was können wir unseren Kindern mitgeben? Wie begegnen wir unerwarteten Wendungen? Wie gehen wir mit schweren Krankheiten um? Einer meiner Söhne ist schwer krank. Mein Herz ist schwer und ich mache mir große Sorgen um ihn. Er hat eine schwere Depression und eine Bindungsstörung, die entstanden ist, als mein erster Mann mich und unsere fünf Kinder verlassen hat. Mein Kind war damals ein ganz kleiner Junge, der seinen leiblichen Vater sehr liebte. Die Ärzte arbeiten mit verschiedenen Methoden an der Heilung, aber es geht so entsetzlich langsam nur voran. Es ist schwer, meinen Sohn immer wieder von der Besuchszeit in die Klinik bringen zu müssen und zu wissen, dass dieser kleine Junge dort am Abend im Bett liegt und voller Sehnsucht an seine Familie denkt. Ich habe mich entschieden, voller Glaube, Liebe und Hoffnung für ihn zu sein. Das Leben für ihn so kostbar wie möglich zu gestalten. So fröhlich wie möglich. Es gelingt nicht immer, weil es ihm manchmal sehr, sehr schlecht geht...